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Was ist das Bestellerprinzip bei der Vermietung? 

Das Bestellerprinzip bei der Vermietung von Wohnraum regelt seit 2015 die Zahlung der Maklerprovision. Der Auftraggeber der Dienstleistung eines Immobilienmaklers, also in der Regel der Vermieter, hat die Kosten des Maklers vollständig zu tragen. Damit wird wirksam verhindert, dass Vermieter die Maklerprovision an den Mieter einer Wohnung einfach weitergeben. 

Wer musste bisher die Maklerprovision beim Immobilienverkauf zahlen? 

Bislang gab es keine einheitliche Regelung dazu, wer die Maklerprovision zahlen muss. Während sich Käufer und Verkäufer in einigen Bundesländern die Maklerprovision schon vor dem neuen Gesetz teilten, zahlten in Berlin, Brandenburg, Hamburg, Bremen und Hessen die Käufer einer Immobilie die gesamte Maklerprovision, auch Maklercourtage genannt. 

Wann tritt das Bestellerprinzip beim Immobilienverkauf in Kraft? 

Das neue Gesetz für die Regelung der Maklerprovision beim Immobilienverkauf gilt ab dem 23. Dezember 2020

Wie ist das neue Bestellerprinzip beim Verkauf genau geregelt? 

Die gesetzliche Grundlage bildet das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) mit den Paragraphen 652 bis 655. Es regelt die Entstehung des Lohnanspruchs sowie die Höhe der Provision, also das Honorar der Dienstleistung des Immobilienmaklers. Die neue Regelung gilt ausschließlich nur für die Dienstleistung beim Verkauf einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses

Wer zahlt künftig die Maklerprovision bei Verkauf einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses? 

Die Kosten für den Makler zahlen künftig Verkäufer und Käufer jeweils zu gleichen Teilen. 

Worin liegen die Vorteile der neuen Regelung beim Immobilienverkauf? 

Für alle Bundesländer gibt es damit eine einheitliche Regelung zur Teilung der Maklerprovision. Käufer zahlen jetzt genau so viel wie Verkäufer und umgekehrt. Das schafft Klarheit am Immobilienmarkt, wenn es um den Verkauf einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses geht. In einigen Bundesländern, dort wo bisher nur der Käufer den Immobilienmakler bezahlt hat, sinken jetzt damit die Erwerbsnebenkosten

Warum müssen Verkäufer und Käufer jetzt die Provisionsvereinbarung mit dem Makler ausdrücklich schriftlich bestätigen? 

Das neue Provisionsrecht schreibt vor, dass der Maklervertrag mit Verkäufern und Käufern in Textform abgeschlossen werden muss. Natürlich gilt weiterhin, dass die Maklerprovision nur im Erfolgsfall, also beim tatsächlichen Abschluss eines Kaufvertrages bezahlt werden muss. Bis dahin ist aber eine schriftliche Bestätigung der Provisionsvereinbarung erforderlich. 

Was hat es mit dem Recht zum Widerruf des Maklervertrages auf sich? 

Maklerverträge mit Ihnen als Verbraucher unterliegen von Gesetzes wegen einem Widerrufsrecht. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab der Belehrung über das bestehende Widerrufsrecht. In der Regel arbeiten jedoch Verkäufer- und Käuferkunden deutlich länger als diese 14 Tage mit ihrem Immobilienmakler bis zum tatsächlichen Abschluss des notariellen Kaufvertrages zusammen, so dass das Widerrufsrecht in den allermeisten Fällen von den Kunden gar nicht ausgeübt wird. 

Lohnt sich der Verkauf mit einem Makler trotz des neuen Gesetzes zur Maklercourtage? 

Ja! Mit einem Immobilienmakler an Ihrer Seite sparen Sie Zeit und erzielen einen höheren Verkaufspreis für Ihre Immobilie. Ein Makler ermittelt den Wert Ihrer Immobilie außerdem erst nach einer Begehung vor Ort und beachtet so alle relevanten und wertbeeinflussenden Faktoren. Nur so erfahren Sie, was Ihre Immobilie wirklich wert ist. 

Der Makleralleinauftrag

 

Mit dem Makleralleinauftrag verpflichten Sie den Makler für die Vertragslaufzeit zu intensiven Bemühungen, um den gewünschten Kauf oder Verkauf zu einem guten Abschluss zu bringen. Zu den Aktivitäten des Maklers zählt etwa, dass er auf eigene Kosten angemessene Werbemaßnahmen durchführt.
Im Gegenzug verzichtet der Auftraggeber darauf, andere Makler oder Dritte einzuschalten. Der Makler stellt bei einem Alleinauftrag sein ganzes Fachwissen, seine Verbindungen und seine Marktkenntnisse sowie seine Kenntnis der kompletten Abwicklungsmodalitäten eines Immobiliengeschäfts in den Dienst seines Kunden. 





Risiken ohne Makleralleinauftrag

Anders gestaltet sich die Situation beim allgemeinen Auftrag. Dieser verpflichtet einen Makler zu keinen besonderen Aktivitäten, um den Auftrag voranzutreiben. Er könne einfach abwarten, ob sich zufällig ein geeigneter Interessent meldet.

Werden, wie es bei Allgemeinaufträgen immer noch geschieht, verschiedene Makler parallel beauftragt, riskiere der mögliche Käufer, am Ende mehrmals die volle Provision bezahlen zu müssen. Zudem bestehe die Gefahr, dass eine von mehreren Seiten angebotene Immobilie “zu Tode angeboten” werde.

So sei immer wieder festzustellen, dass die gleiche Immobilie im Anzeigenteil der gleichen Zeitung mehrfach inseriert werde – teilweise sogar mit unterschiedlichen Preisen. Dies lasse weder das Objekt selbst noch die Verkaufsabsicht des Eigentümers als besonders vertrauenswürdig erscheinen.

Nur beim Alleinauftrag steht einem Kunden die volle Maklerleistung zu. Darauf sollte bei der immer komplizierteren Materie niemand leichtfertig verzichten. 

AlgorImmobilien

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